W I – Maßnahme 5: Katastrophenschutz

Inhaltliche Beschreibung der Maßnahme:

Die Maßnahme zielt darauf ab, die Resilienz der Region gegenüber Naturkatastrophen wie Hochwasser, Muren und Stürmen zu erhöhen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Naturgefahrenchecks werden gezielte Veranstaltungen und Maßnahmen umgesetzt, die sowohl die Einsatzkräfte als auch die Bevölkerung auf künftige Herausforderungen vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Zusammenarbeit, die Vermittlung von Wissen und die Optimierung der Kommunikationswege, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können. Die Einsatzkräfte und Krisenstäbe aus mehreren Gemeinden treffen sich, um die Zusammenarbeit zu stärken, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln. Ziel ist eine effektive und koordinierte Reaktion auf Naturgefahren. In vier Veranstaltungen wird die Bevölkerung über spezifische Naturgefahren in der Region, präventive Maßnahmen und Verhaltensweisen im Katastrophenfall informiert. Ziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen und die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Zwei Begehungen bestehender Wildbachverbauungen werden durchgeführt, um die Wirksamkeit der Schutzbauten zu überprüfen und eventuelle Schwachstellen zu identifizieren. Diese Begehungen dienen sowohl der Evaluierung technischer Maßnahmen als auch der Sensibilisierung der Bevölkerung und der beteiligten Akteure.

Durch die Kombination von praktischen Maßnahmen, Aufklärungsarbeit und Vernetzung wird die Region in die Lage versetzt, proaktiv auf Naturgefahren zu reagieren und die Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken

Leistungsindikatoren:

  • 1 gemeindeübergreifendes Vernetzungstreffen
  • 4 Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung
  • 2 Begehung einer Wildbachverbauung

Am Montag, den 26. Jänner 2026, lud die KLAR! Ossiacher See Gegendtal zu einem Informationsabend zum Thema „Blackout“ in das Gemeindeamt Treffen ein. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über notwendige Vorsorgemaßnahmen zu informieren.

Ein plötzlicher, großflächiger Stromausfall, der über Tage andauern kann, stellt eine ernstzunehmende Herausforderung für Haushalte, Infrastruktur und Einsatzkräfte dar. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Der Referent Michael Rohr vom Zivilschutzverband Kärnten vermittelte den Besucher:innen anschaulich, was ein Blackout konkret bedeutet und welche tiefgreifenden Auswirkungen ein solcher Ausfall auf das tägliche Leben hat.

Ein Schwerpunkt des Abends lag auf der praktischen Vorbereitung:

  • Haushalt & Familie: Wie kann die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Licht über mehrere Tage ohne Strom sichergestellt werden?
  • Notfallausrüstung: Welche Dinge gehören wirklich in einen „Krisenrucksack“?
  • Kommunikation: Wie verständigt man sich, wenn Telefon- und Handynetze ausfallen?

Ergänzend dazu informierte Gemeinderat und Landtagsabgeordneter DI Christof Seymann über die spezifischen Vorsorge- und Erste-Hilfe-Maßnahmen der Gemeinde Treffen, die im Falle einer Krisensituation greifen.

Das Fazit der Veranstaltung war eindeutig: Information schützt, und Vorbereitung gibt Sicherheit. Die Teilnehmer:innen gingen mit konkreten Handlungsanweisungen nach Hause, um ihre eigenen vier Wände krisenfest zu machen.

Die zweite Infoveranstaltung fand am 30. Mai im Rahmen des Umwelttages in Bodensdorf statt. Zivilschutz-Experte Helmut Stocker informierte zur Krisenvorsorge bei Blackouts, Überschwemmungen, Stürmen und Co..