Gemeinsam reparieren statt wegwerfen: Repair Café bringt Nachbarschaft zusammen
Nachhaltigkeit trifft auf Gemeinschaftssinn – im Repair Café wird geschraubt, genäht und geholfen.
Am 18. März 2026 öffnete das Repair Café im Görtschitztal erneut seine Türen – und wurde einmal mehr zum Treffpunkt für alle, die defekte Alltagsgegenstände nicht einfach entsorgen möchten. Ob kaputter Toaster oder eine gerissene Lieblingsjacke: Ein Elektriker und eine Schneiderin standen bereit, um gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach Lösungen zu suchen.
„Reparieren statt wegwerfen ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern stärkt auch das Bewusstsein für den Wert unserer Dinge“, erklärt Organisator Mario Altenberg von der KEM. Ziel des Repair Cafés ist es, Müll zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig handwerkliches Wissen weiterzugeben.
Die Atmosphäre vor Ort war geprägt von Neugier, Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Während an einem Tisch Elektrogeräte überprüft wurden, kümmerte man sich nebenan um Textilien.
Neben der praktischen Hilfe bietet das Repair Café auch Raum für Begegnung. Bei Kaffee und Kuchen entstehen Gespräche, neue Kontakte und oft auch ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Gerade in Zeiten zunehmender Wegwerfmentalität setzt das Konzept ein wichtiges Zeichen.
Die KEM zieht eine positive Bilanz: Zahlreiche Gegenstände konnten erfolgreich repariert und vor dem Müll bewahrt werden. Doch mindestens genauso wichtig sei der soziale Aspekt: „Es geht nicht nur ums Reparieren, sondern auch darum, Menschen zusammenzubringen.“
Das nächste Repair Café kommt bestimmt und lädt alle Interessierten ein, vorbeizukommen – egal ob mit defektem Gerät oder einfach aus Neugier. Denn manchmal reicht schon ein kleiner Handgriff, um Dingen – und vielleicht auch der eigenen Perspektive – ein zweites Leben zu schenken.







