Hüttenberg. Was gehört eigentlich in die gelbe Tonne? Warum hat Plastik nichts im Restmüll verloren? Und wie können wir schon beim Einkaufen Abfall vermeiden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Hüttenberg. Im Rahmen eines spannenden und interaktiven Workshops ging es dem Schulmüll ordentlich an den Kragen.
Als Expertin durfte die KEM Görtschitztal Elke Oberhauser von der Initiative „Best of the Rest“ begrüßen. Mit viel Herzblut und Fachwissen gestaltete sie einen Vormittag, der den Kindern noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Die Stunde der Wahrheit: Die Müllanalyse
Das absolute Highlight des Workshops war die gemeinsame Müllanalyse. Dafür wurde echter Schulmüll der vergangenen Tage genau unter die Lupe genommen. Ausgerüstet mit Handschuhen sortierten die Kinder den Abfall unter Anleitung von Elke Oberhauser in die korrekten Fraktionen.
Das Ergebnis sorgte für staunende Gesichter und den einen oder anderen Aha-Moment: Viele Abfälle, die im Restmüll gelandet waren, hätten eigentlich recycelt werden können.
„Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell Kinder verstehen, dass Müll kein wertloses Zeug ist, sondern wertvolle Rohstoffe enthält, wenn man ihn richtig trennt“, zog KEM-Manager Mario Altenberg eine positive Bilanz.
Spielerisch zu mehr Nachhaltigkeit
Neben der praktischen Analyse lernten die Volksschüler spielerisch die globalen Auswirkungen von Umweltverschmutzung und die Vorteile regionaler Kreislaufwirtschaft kennen. Das Ziel der Klima- und Energiemodellregion Görtschitztal ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der beste Müll noch immer der ist, der gar nicht erst entsteht.
Die Kinder zeigten sich begeistert und hochmotiviert. Ab sofort wird in den Klassen der VS Hüttenberg noch strenger darauf geachtet, dass jede Verpackung im richtigen Kübel landet. Ein wichtiger Schritt für die Umwelt – direkt vor der eigenen Schultür.





